ArchivDeutsches Ärzteblatt28-29/2003Arzthelferinnen: Keine Einigung über neuen Tarifvertrag

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Arzthelferinnen: Keine Einigung über neuen Tarifvertrag

Dtsch Arztebl 2003; 100(28-29): A-1902

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LNSLNS Ärzte verweisen auf die gesetzlich verordnete Nullrunde.
Bei den Gehaltstarifverhandlungen für die rund 350 000 Arzthelferinnen und Auszubildenden in deutschen Arztpraxen ist weiterhin keine Einigung in Sicht. Bei einem Sondierungsgespräch im Mai in Köln zwischen der Arbeitsgemeinschaft zur Regelung der Arbeitsbedingungen der Arzthelferinnen (AAA) und den Vertreterinnen der Arbeitnehmerorganisationen lehnten die Arbeitgeber es ab, ein Angebot zu unterbreiten, das über die Fortsetzung des geltenden Tarifvertrags vom Januar 2002 hinausgeht. Zugestanden wurde nur eine Erhöhung der Ausbildungsvergütung um 20 Euro pro Ausbildungsjahr.
Die ärztlichen Arbeitgeber verwiesen auf die im Beitragssicherungsgesetz für 2003 vorgeschriebene Nullrunde im ambulanten Bereich, die wegen weiter steigender Praxiskosten für die meisten niedergelassenenen Ärzte eine „Minusrunde“ bedeute. Auf dieser Grundlage sehe man keinen Spielraum für eine Gehaltssteigerung. Für den
8. Oktober wurde ein neuer Gesprächstermin vereinbart.
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