ArchivDeutsches Ärzteblatt28-29/2003Anforderungen der Röntgenverordnung an die Radiologie im Überblick

POLITIK: Medizinreport

Anforderungen der Röntgenverordnung an die Radiologie im Überblick

Dtsch Arztebl 2003; 100(28-29): A-1915 / B-1589 / C-1497

Schütze, Bernd

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LNSLNS Seit Juli 2002 ist die novellierte Röntgenverordnung (RöV) in Kraft. Sie schreibt unter anderem die Aktualisierung der Fachkunde im Strahlenschutz vor, legt neue Grenzwerte für Kon-troll- und Überwachungsbereiche fest, schreibt vor, dass Arbeitsanweisungen für die wichtigsten Untersuchungen an den Arbeitsplätzen ausliegen müssen, und fordert die rechtfertigende Indikation zur Röntgenuntersuchung, die durch einen fachkundigen Arzt gestellt werden muss.
Zahlreiche Bestimmungen wurden in dieser Novelle allerdings relativ allgemein formuliert, sodass viele Reglementarien in nicht ganz so verbindlichen Richtlinien beschrieben werden konnten. In diesem Jahr wurde auf dem Röntgenkongress in Wiesbaden der Stand der Dinge um die Entwicklung der Richtlinien vorgestellt (Tabelle). Danach wird es für den radiologischen tätigen Arzt immer wichtiger, die Schnittstellen der Röntgenverordnung zu weiteren relevanten Gesetzesgrundlagen oder Vorschriften in seiner ärztlichen Tätigkeit zu beachten. Dies betrifft unter anderem den Datenschutz, das Medizinprodukte-Gesetz sowie die Richtlinie Technik. Er bedarf zunehmend guter Hilfestellungen, um nicht den Überblick zu verlieren.

Bernd Schütze
Universität Witten/Herdecke
Lehrstuhl für Radiologie und Mikrotherapie
Universitätsstraße 142
44799 Bochum
E-Mail: schuetze@microtherapy.de

Zur weitergehenden Information bietet die Redaktion im Internet einen Artikel der Autoren B. Schütze, M. Kroll, Th. Geisbe, D. H. W. Grönemeyer und T. J. Filler an, der einen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen gibt. Dieser kann abgerufen werden unter: www.aerzteblatt.de/plus2803.

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