ArchivDeutsches Ärzteblatt28-29/2003Differenzialdiagnose internistischer Erkrankungen nach Leitsymptomen von A–Z

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Differenzialdiagnose internistischer Erkrankungen nach Leitsymptomen von A–Z

Dtsch Arztebl 2003; 100(28-29): A-1930

Jipp, Peter; Zoller, Wolfram G.

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Innere Medizin
Leitsymptome
von A bis Z
Peter Jipp, Wolfram G. Zoller: Differenzialdiagnose internistischer Erkrankungen nach Leitsymptomen von A–Z. 2. Auflage, Urban & Fischer Verlag, München, Jena, 2003, XIII, 1154 Seiten, 144 Abbildungen, 375 Tabellen, gebunden, 99,95 €
Die beiden jetzt in Stuttgart, früher in Kiel beziehungsweise in München tätigen Internisten haben sich, zusammen mit weiteren 48 Autoren, die Riesenaufgabe aufgebürdet, anhand von Leitsymptomen von A bis Z auf mehr als 1 100 Seiten die Innere Medizin abzuhandeln. Dieser Zugang mag ungewöhnlich sein, hat jedoch seine Reize, wobei ein umfangreiches Sachregister die Arbeit erleichtert. Die einleitenden Kapitel Gesprächsführung, Anamneseerhebung und der ärztliche Blick sind etwas kurz geraten, insbesondere auch der Beitrag über die heute so wichtige Aufklärung, doch sollte man nicht darüber hinweglesen, sondern sich besonders intensiv damit befassen.
Inwieweit der junge Arzt während seiner Ausbildung oder auch danach den vorgeschlagenen Weg vom Symptom zur Diagnose gehen wird unter Zuhilfenahme klinisch-chemischer Parameter und bildgebender Verfahren, wird sich zeigen; „clinical pathways“ sind „in“, viele Wege führen nach Rom. Bei diesem Konzept lassen sich natürlich Überschneidungen nicht vermeiden. Ideal wäre wahrscheinlich ein zweiteiliges Konzept – mit den Leitsymptomen in einem ersten und der Darstellung der einzelnen Organsysteme durch die einzelnen Fachdisziplinen in einem zweiten Teil. Doch wäre ein solches Werk sicher nicht in einem Band unterzubringen.
Im Vergleich zur ersten Auflage sind Abbildungen (114) hinzugekommen. Warum diese nicht in Farbe, sondern bei den heutigen Möglichkeiten der Drucktechnik in Schwarz-Weiß gedruckt wurden, ist ein Geheimnis des Verlages und bedarf bei der sicher in absehbarer Zeit erforderlich werdenden dritten Auflage einer Korrektur. Wolfgang Rösch
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