ArchivDeutsches Ärzteblatt28-29/2003Ich male meine Gitter bunt

BÜCHER

Ich male meine Gitter bunt

Dtsch Arztebl 2003; 100(28-29): A-1931 / B-1603 / C-1511

Kollmar-Masuch, Rita

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Kunstobjekte
Ausdrucksstark
Rita Kollmar-Masuch (Hrsg.): „Ich male meine Gitter bunt“. Bilder, Objekte, Gedichte und Geschichten von Kindern und Jugendlichen aus der Rheinischen Schule für Kranke der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Kiepenheuer & Witsch, Köln, 2003, 111 Seiten, 19,90 €
„Die Trostlosigkeit zieht wie ein Sturm durch meinen Körper. Sturm entwurzelt Wille und Ziel in meiner Seele.“ Die 15-jährige Jenny versucht, ihren Gefühlen mit Worten Ausdruck zu verleihen. Andere Kinder und Jugendliche im Alter von elf bis 17 Jahren, allesamt über Wochen oder Monate als Patienten in den Kliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Viersen und Bedburg-Hau, schufen Malereien, Zeichnungen oder Plastiken als Ausdrucksformen für ihre psychische Not. Drogenmissbrauch, Selbstmordversuche oder lebensgefährliche Störungen, wie zum Beispiel Magersucht, sind die Gründe für den Aufenthalt in der Klinik.
Die Bilder und Objekte, ursprünglich Gegenstand einer Ausstellung im „Kölner Treffpunkt für Kunst“ im Thebäerforum, begeisterten den Fotografen Wim Cox derart, dass daraus ein Buchprojekt entstand. Bilder und Texte vermitteln eindringlich das Lebensgefühl der Heranwachsenden, die in dieser schwierigen Lebensphase aus der Bahn geworfen wurden. Thomas Gerst
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