ArchivDeutsches Ärzteblatt28-29/2003Lifestyle-Medikamente und körperdysmorphe Störungen: Erweiterte Betrachtungsweise

MEDIZIN: Diskussion

Lifestyle-Medikamente und körperdysmorphe Störungen: Erweiterte Betrachtungsweise

Dtsch Arztebl 2003; 100(28-29): A-1950 / B-1617 / C-1525

Höhnke, Harald

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LNSLNS Ob die DSM-Subdiagnose zu einem hypochondrischen Syndrom mehr sein kann als die Umgehung eines belasteten Begriffes, bleibt die Frage. Eine Verschlimmbesserung ist freilich mit der Ablehnung der dysmorphischen Hypochondrie als Phobie verbunden. Sie erinnert an die teilweise quälenden Diskussionen bei neurotischen Störungen wie der „Herzphobie“ seit dem „Reizherz“ DaCostas 1871.
Jedes Syndrom bedarf der weiteren Zuordnung, hier der einer psychiatrischen Differenzialdiagnose, wie dort ausgeführt. Entsprechend sind die therapeutischen Konsequenzen – wie bei allen hypochondrischen Syndromen – mit ihren Umsetzungsschwierigkeiten gleich. Diese erweiterte Betrachtungsweise herauszustellen erscheint mir für die nicht fachgebundenen Adressaten angebracht.

Dr. med. Harald Höhnke
Friesenweg 4
37681 Höxter

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