ArchivDeutsches Ärzteblatt30/2003Digitale Bildersammlung: Virtual Human Embryo

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Digitale Bildersammlung: Virtual Human Embryo

Dtsch Arztebl 2003; 100(30): A-1978 / B-1640 / C-1546

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http://nmhm.washingtondc.museum/ collections/hdac/NGI_project.htm
http://nmhm.washingtondc.museum/ collections/hdac/NGI_project.htm
Detaillierte Aufnahmen auf CD-ROM und DVD
Das National Museum of Health and Medicine des Armed Forces Institutes of Pathology in Washington, USA, bewahrt seit 115 Jahren Tausende Embryonen von Fehlgeburten zu Studienzwecken auf. Die als Carnegie Collection of Embryology bekannte Embryonen-Sammlung wird jetzt digitalisiert. Mit dem Projekt „Human Embryology Digital Library“ soll ein Lerntool für Studenten und Wissenschaftler weltweit zur Verfügung stehen (http://nmhm.washington dc.museum/collections/hdac/
NGI_project.htm). Tausende detaillierte Aufnahmen der Sammlung sind dann als DVD- und CD-ROM-Serie abrufbar.
Der menschliche Embryo entwickelt sich in einer 23-stufigen Phase innerhalb von acht Wochen. Für die Digitalisierung wird ein Embryo jeder Entwicklungsstufe in Scheiben geschnitten. Ein Computer generiert von jedem Schnitt unter dem Mikroskop ein digitales Bild. Die Aufnahmen werden elektronisch nachbearbeitet und mit dem korrespondierenden Teilstück zu einem digitalen Embryo zusammengefügt.
Mit dem Programm können die Anwender beispielsweise farbige 3-D-Rekonstruktionen der Embryonen manipulieren und das Embryonen-Gewebe vergrößern und verkleinern. Das vom National Institute of Child Health and Human Development geförderte Projekt soll im Sommer 2007 abgeschlossen sein.
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