ArchivDeutsches Ärzteblatt30/2003Intoxikationen durch aktiv giftige Meerestiere: Tauchmedizin und giftige Meerestiere

MEDIZIN: Diskussion

Intoxikationen durch aktiv giftige Meerestiere: Tauchmedizin und giftige Meerestiere

Dtsch Arztebl 2003; 100(30): A-2021 / B-1680 / C-1584

Almeling, Michael

zu dem Beitrag von Dr. med. Andreas Schaper Dr. med. Luc de Haro Dr. med. Martin Ebbecke Dr. rer. nat. Joachim Rosenbusch Dr. rer. nat. Herbert Desel in Heft 10/2003
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LNSLNS Schön, dass auch spannende Randthemen die Chancen haben, im Ärzteblatt vorgestellt zu werden. Viel häufiger noch als in deutschen Giftzentralen trifft der in Deutschland tätige Arzt in seinem Urlaub auf diese Problematik. Im „Naherholungsgebiet“ der ägyptischen Rote-Meer-Küste mit mehreren Millionen deutscher Touristen pro Jahr, kommt es fast täglich zu derartigen Zwischenfällen. Neben den im Artikel beschriebenen Verletzungen mit Petermännchen und Drachenköpfen sind Steinfischverletzungen – durch Treten auf den getarnten Fisch – leider nicht selten.
Das mit dem Stachel injizierte Protein, gemischt mit einer Hyaluronidase, verursacht starke Schmerzen, die Schockzustände auslösen können. Da bei der im Artikel beschriebenen Heißwassermethode international umstritten ist, ob die Proteine in den tieferen Hautschichten überhaupt denaturiert werden können, wird die Wunde dort mit einem Lokalanästhetikum umspritzt.
Weitere gute Tipps bekommt man zum Beispiel unter
www-Tauchmedizin.net oder bei den Tauchmedizinern der örtlichen deutschen Druckkammerzentren (www.vdd-hbo.de).

Dr. med. Michael Almeling
Tauchunfallzentrum Kassel
Hansteinstraße 29, 34121 Kassel

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