VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2003; 100(30): A-2032 / B-1688 / C-1592

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Wilhelm-Conrad-Röntgen-Preis – verliehen durch die Deutsche Röntgengesellschaft während des Deutschen Röntgenkongresses 2003, Dotation: 10 000 Euro, an Priv.-Doz. Dr. med. Gunnar Tepe, Radiologische Universitätsklinik Tübingen, in Würdigung seiner Forschungsarbeiten, die ergeben haben, dass durch den Einsatz radioaktiv beschichteter Stents einem neuerlichen Gefäßverschluss vorgebeugt werden kann.

Henri Horoszowski Memorial Award – verliehen durch die World Association of Hämophilia, verliehen während des Kongresses des Musculoskeletal Committees im Mai auf dem Petersberg in Königswinter, an Dr. med. Axel Seuser, Chefarzt der Orthopädischen Abteilung der Kaiser-Karl-Klinik gGmbH, eines Unternehmens der Eifelhöhen-Klinik AG. Ausgezeichnet wurde die unter Leitung von Dr. Axel Seuser erarbeitete computergesteuerte Sportberatung von hämophilen Kindern, die am Institut für Bewegungsanalyse in der Kaiser-Karl-Klinik und am Institut für Prävention und Nachsorge, Köln, erarbeitet wurde.

Buck-Gramcko-Preis – verliehen durch die Arbeitsgemeinschaft Hamburger Orthopäden e.V., an Dr. med. Friedrich Wilhelm Rose, ehemaligen niedergelassenen Orthopäden und früheren Chefarzt der Orthopädischen Abteilung des Albertinen-Krankenhauses, für seine Verdienste als Orthopäde. Dr. Rose führte von 1961 bis 1998 eine große Kassenarztpraxis in Altona und war gleichzeitig von 1964 bis 1991 Chefarzt einer 40 Betten umfassenden Orthopädischen Abteilung.
Von 1978 bis 1988 leitete Dr. Rose zusammen mit den Dres. Ermann und Partzsch die Geschicke der niedergelassenen Hamburger Orthopäden. In dieser Zeit gelang es ihm, durch Schaffung eines Weiterbildungsprogramms die Hamburger Kliniken und die niedergelassenen Orthopäden zusammenzuführen.

Boehringer Ingelheim-Preis 2002 – der mit 20 000 Euro dotierte Boehringer Ingelheim-Preis ging an Privatdozent Dr. med. Philipp Dutkowski, Klinik und Poliklinik für Allgemein- und Abdominalchirurgie, und an Privatdozent Dr. rer. nat. Helmut Jonuleit, Hautklinik an der Universität in Mainz.
Dutkowski wurde ausgezeichnet für seine Forschungsarbeiten über eine neue Methode zur Lagerung von Spenderlebern für die Transplantation, der hypothermen Oxygenierung. Jonuleit erhielt den Preis für seine Untersuchungen zur Regulation der Immunantwort durch die dendritischen Zellen.

Innovationspreis – verliehen durch die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V., an Dr. med. Peter Biberthaler (34). Der Chirurg entwickelte ein Verfahren, mit dem intraoperativ während einer Arthroskopie des Schultergelenkes kleinste Gefäße sichtbar gemacht werden können. Für seine Arbeit „Die Mikrozirkulation der Supraspinatussehne am Menschen: erstmalige in vivo Analyse nach degenerativer Läsion der Rotatorenmanschette“ erhielt der Assistenzarzt an der Chirurgischen Klinik-Innenstadt des Klinikums der Universität München während der 66. Jahrestagung im November 2002 in Berlin den Preis.
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema