ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/2003Zuweiserpauschale: Hohe Akzeptanz

BRIEFE

Zuweiserpauschale: Hohe Akzeptanz

Dtsch Arztebl 2003; 100(31-32): A-2067 / B-1721 / C-1625

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS . . . Ziel der Zahlung von wie auch immer benannten Pauschalen von Kliniken an augenärztliche Zuweiser ist es selbstverständlich, die Zahl der an den Kliniken ambulant durchgeführten Operationen zu steigern. Hintergrund ist der zunehmende Anteil von im niedergelassenen Bereich ambulant durchgeführten Kataraktoperationen, die dem Kliniksektor entzogen werden.
Die in den letzten Jahren von der VoP ( Vereinigung ophthalmologischer Praxiskliniken) wie auch vom Berufsverband der Augenärzte abgeschlossenen oder vermittelten Verträge beinhalten fast alle eine – extrabudgetäre – Vergütung für die Erhebung und Dokumentation der präoperativen Befunde wie auch eine Honorierung der frühen postoperativen Nachsorge mit ihrem erhöhten Aufwand.
Die Akzeptanz bei Operateuren wie auch bei den Zuweisern ist sehr hoch. Die Verlagerung von stationär nach ambulant ist nur denkbar, wenn das Geld der Leistung folgt. So gesehen stimmen wir überein, dass auch bei den (in Zukunft wenigen) stationär durchgeführten Kataraktoperationen die Nachsorge als extrabudgetäre Leistung Teil der Gesamtleistung werden muss. Dies kann aber nicht Teil von „Klinikmarketing“ werden.
Prof. Dr. Norbert Körber, Vereinigung ophthalmologischer Praxiskliniken, Max von Schenkendorf-Straße 11, 51143 Köln,
Dr. Knoche, Augenklinik Stadthagen, Brunnenstraße 12, 31655 Stadthagen
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema