ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/2003Honorar: Warnung vor Arztrechnung

Versicherungen

Honorar: Warnung vor Arztrechnung

Dtsch Arztebl 2003; 100(31-32): [67]

rco

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LNSLNS Eine Kran­ken­ver­siche­rung darf ihren Versicherten empfehlen, Honorarrechnungen eines bestimmten Arztes nicht sofort
zu zahlen, sondern die angefallenen Kosten zunächst durch ihre Versicherung prüfen zu lassen. Das Versicherungsunternehmen kommt damit in zulässiger Weise seiner Aufklärungs- und Beratungspflicht über den Umfang zu erstattender medizinischer Leistungen nach. Dabei darf die Kran­ken­ver­siche­rung bei Vorliegen berechtigter Gründe auch Warnungen vor Abrechnungspraktiken von bestimmten Ärzten aussprechen.
Damit greife die Kran­ken­ver­siche­rung weder in den Gewerbebetrieb ein, noch gebe sie eine verbotene Rechtsberatung, urteilte das Landgericht München. Keinen Einfluss nehmen dürfen die Kran­ken­ver­siche­rungen allerdings auf Behandlungsmethoden oder die Arztwahl. Untersagt ist es auch, den Versicherten aufzufordern, den Arzt zu wechseln. (Landgericht München, Az.: O 17192/01) rco
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