ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/2003Private Kran­ken­ver­siche­rung: Auffanggesellschaft gegründet

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Private Kran­ken­ver­siche­rung: Auffanggesellschaft gegründet

Dtsch Arztebl 2003; 100(31-32): A-2045 / B-1701 / C-1605

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LNSLNS Für den Fall, dass ein Mitgliedsunternehmen zahlungsunfähig wird

Die private Kran­ken­ver­siche­rung hat Anfang Juli 2003 die Auffanggesellschaft „Medicator AG“ gegründet. Die Gesellschaft stehe bereit, die Erfüllung der Versicherungsverträge zu sichern, falls ein Kran­ken­ver­siche­rungsunternehmen in finanzielle Not geraten sollte, meldet der Verband der privaten Kran­ken­ver­siche­rung (PKV), Köln. Anlass für diesen Schritt sei die aktuelle Diskussion um die Mannheimer Versicherungsgruppe und die daraus resultierende Beunruhigung der Öffentlichkeit.
Die Medicator AG wird ihren Sitz in Köln haben und strebt ein Haftungskapital von einer Milliarde Euro an. Die acht Gründungsmitglieder – Allianz, Barmenia, Central, Continentale, Debeka, DKV, Landeskrankenhilfe und Signal – gehen von der solidarischen Beteiligung aller PKV-Unternehmen aus. „Es handelt sich um eine reine Vorsorgemaßnahme“, betonte der PKV-Vorsitzende Reinhold Schulte. Nach wie vor gebe es kein Unternehmen, das sich in einer finanziellen Notlage befindet.
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