ArchivDeutsches Ärzteblatt PP8/2003Sucht und Drogen: Neuer „Aktionsplan“

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Sucht und Drogen: Neuer „Aktionsplan“

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LNSLNS Bundesregierung setzt auf Aufklärung und Prävention.
Jedes fünfte Bett in Krankenhäusern ist ein Suchtbett, jeder zehnte Arztbesuch ist ein Suchtbesuch. „Die gesundheitlichen und volkswirtschaftlichen Schäden durch Suchtmittelkonsum sind beträchtlich“, sagte Marion Caspers-Merk, Drogenbeauftragte der Bundesregierung anlässlich des Weltdrogentags am 26. Juni. Den kürzlich verabschiedeten „Aktionsplan Drogen und Sucht“ bezeichnete sie als moderne Agenda für die Bewältigung der Suchtproblematik. Die wichtigsten Ziele: ein kritischerer Umgang der Gesellschaft mit Suchtmitteln, zielgruppengerechte Prävention bei besonders gefährdeten Gruppen, Reduzierung von Unfällen unter Einfluss von psychoaktiven Substanzen. Caspers-Merk will zudem ein Modellprogramm zur Frühintervention in Krankenhäusern einrichten, um das Rauschtrinken zu verringern. Drogenschnelltests sollen flächendeckend eingeführt werden. Labels wie „rauchfreie Gaststätte“ oder „gesunde Schule“ mit nichtrauchenden Lehrern und Schülern sollen verteilt werden.

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