ArchivDeutsches Ärzteblatt PP8/2003Richtfest: BÄK und KBV bald in Berlin

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Richtfest: BÄK und KBV bald in Berlin

PP 2, Ausgabe August 2003, Seite 341

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Foto: KBV
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Verbändehaus Mitte 2004 bezugsfertig
Der Rohbau steht. In unmittelbarer Nähe zum Berliner Regierungsviertel nimmt das gemeinsame Verbändehaus von Bundes­ärzte­kammer (BÄK), Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und Deutscher Krankenhausgesellschaft (DKG) Gestalt an. Bis Mitte nächsten Jahres soll das Gebäude bezugsfertig sein. Am 16. Juli wurde Richtfest gefeiert.
Gerade in diesen stürmischen Zeiten könne man beobachten, wie wichtig die direkte Nähe zum politischen Geschehen sei, sagte BÄK-Präsident Prof. Dr. med. Jörg-Dietrich Hoppe. Ebenso wie DKG-Präsident Dr. jur. Burghard Rocke sprach sich Hoppe dafür aus, das neue Domizil zu einem Ort konstruktiver Gespräche werden zu lassen. Der KBV-Vorsitzende Dr. med. Manfred Richter-Reichhelm machte sich dafür stark, den Platz zwischen den beiden zentralen Bauten des Verbändehauses nach dem im Dritten Reich verfolgten jüdischen Arzt Herbert Lewin zu benennen.
Erst Ende Juli hatte Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­terin Ulla Schmidt der KBV die Erlaubnis erteilt, ihren Dienstsitz nach Berlin zu verlegen. Die „Initiative Politikschwerpunkt Rhein-Ruhr“ (IPRR) kritisierte die Entscheidung und warf der Ministerin vor, sie habe „vor der Verbändelobby kapituliert“. Die IPRR kündigte an, am Kölner Verwaltungsgericht Einspruch einzulegen.
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