ArchivDeutsches Ärzteblatt PP8/2003Psychotherapeuten: Partizipation angemahnt

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Psychotherapeuten: Partizipation angemahnt

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Mehr Mitbestimmung forderte der Präsident der Bundespsychotherapeuten kammer, Detlev Kommer. Foto: Karl-Wilhelm Hofmann
Mehr Mitbestimmung forderte der Präsident der Bundespsychotherapeuten kammer, Detlev Kommer. Foto: Karl-Wilhelm Hofmann
Richter-Reichhelm sagt Unterstützung zu.
Mehr Mitwirkung von Psychotherapeuten im Zuge der Organisationsreform der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) hat deren Erster Vorsitzender, Dr. med. Manfred Richter-Reichhelm, bei einem Empfang der im Mai gegründeten Bundespsychotherapeutenkammer (BPK) in Berlin angekündigt.
Zuvor hatte sich Detlev Kommer, Präsident der BPK, für eine stärkere Einbeziehung von Psychotherapeuten bei der Prävention, Behandlung und Rehabilitation von chronisch Erkrankten ausgesprochen. „Jede Krankheit hat eine körperliche und eine seelische Dimension“, betonte er. Schon deshalb forderten die Psychotherapeuten eine stärkere Mitbestimmung bei der Gestaltung des Gesundheitswesens. Dazu gehöre auch eine Stärkung der Partizipationsrechte innerhalb der ärztlichen Selbstverwaltung.
Richter-Reichhelm begrüßte in seiner Ansprache, dass die Psychotherapeuten mit Gründung ihrer Kammer nun auch auf Bundesebene eine ihnen angemessene Organisationsform gefunden hätten. Gerade vor dem Hintergrund der gegenwärtigen gesundheitspolitischen Debatte stehe die Kammer vor großen Herausforderungen, sagte der KBV-Chef.
Die Bundespsychotherapeutenkammer ist die Arbeitsgemeinschaft der Landeskammern der Psychologischen Psychotherapeuten und der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten. Sie wurde am 17. Mai in Berlin von den Präsidenten von neun Landespsychotherapeutenkammern gegründet.
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