ArchivDeutsches Ärzteblatt33/2003Leseranalyse: Hohe Reichweite, hohe Erwartung

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Leseranalyse: Hohe Reichweite, hohe Erwartung

Dtsch Arztebl 2003; 100(33): A-2105 / B-1753 / C-1657

Jachertz, Norbert

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LNSLNS Mitten im Sommer sorgt die Leseranalyse medizinischer Zeitschriften (LA-Med) in Verlagen und Redaktionen für heiße Diskussionen. So auch in diesem Jahr. Das Deutsche Ärzteblatt konnte seine Spitzenposition erfolgreich verteidigen und erzielte bei den befragten Allgemeinärzten und niedergelassenen Internisten erneut eine Reichweite von 70,3 Prozent. Gemeint ist mit dieser Kennziffer, dass 70,3 Prozent der befragten Ärztinnen und Ärzte mit einer Ausgabe des Deutschen Ärzteblattes auf Anhieb erreicht werden.
In der Reichweite, gemessen als Leser pro Ausgabe, folgen „Arzt und Wirtschaft“ mit 58,3 und „Medical Tribune“ mit 56,6 Prozent. Die „Ärzte-Zeitung“ kommt auf 40,7 Prozent (eine gewisse Sonderrolle spielt das „Ärztliche Reisejournal“ mit 57,3 Prozent). Gewiss, das DÄ ist offizielles Organ der Ärzteschaft, aber allein deshalb kommt es nicht zu den außergewöhnlich hohen Werten. Die Leser schätzen vielmehr, das zeigen weitere Untersuchungen, Qualität und Aktualität des Deutschen Ärzteblattes. In beides ist in den letzten Jahren erheblich investiert worden – personell und finanziell. Nur so können wir vom DÄ am Markt bestehen und eine Spitzenposition halten.
Bevorzugte Informationsquellen der Ärzte sind unverändert die Fachzeitschriften, gefolgt mit einem gewissen Abstand von Tagungen und von Fachbüchern. Auch das wurde bei der LA-Med eruiert.
Interessant ist die Karriere des Internets. Seine Wertschätzung steigt seit 1998 kontinuierlich, inzwischen nennen 40 Prozent der befragten niedergelassenen Ärzte das Internet als eine ihrer bevorzugten Quellen. Das Deutsche Ärzteblatt trägt dieser Entwicklung seit langem Rechnung. Der DÄ-Online-Dienst wird Jahr für Jahr erweitert und verfeinert. Der tagesaktuelle Nachrichtendienst (www.aerzteblatt.de) ergänzt das Angebot des gedruckten Heftes – und auch das erscheint inzwischen dank erheblicher Anstrengungen von Verlag, Redaktion und der Druckerei Schaffrath sehr zeitnah. Dieser Artikel beispielsweise wurde am Montagnachmittag, dem 11. August, geschrieben. Schon wenig später beginnt die Auslieferung. Allerdings kann nicht jeder Bezieher am nächsten oder übernächsten Tag das Heft in Händen halten. Um 360 000 Exemplare zu versenden, bedarf es halt einiger Tage. Norbert Jachertz
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