ArchivDeutsches Ärzteblatt33/2003Krebshilfe: Mit Prävention Kosten sparen

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Krebshilfe: Mit Prävention Kosten sparen

Dtsch Arztebl 2003; 100(33): A-2109 / B-1757 / C-1661

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Schipanski: „Chronisch Kranke sind die schwächsten Glieder der Kette.“ Foto: phalanx
Schipanski: „Chronisch Kranke sind die schwächsten Glieder der Kette.“
Foto: phalanx
Schipanski gegen Selbstbeteiligung von chronisch Kranken
Schwerstkranke Patienten dürften im Rahmen des geplanten Gesundheitssystemmodernisierungsgesetzes nicht mit zusätzlichen Behandlungskosten belastet werden. Davor hat die CDU-Politikerin und Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, Dagmar Schipanski, gewarnt. Chronisch Kranke seien ohnehin die schwächsten Glieder der Kette. „Die Gesundheitsreform darf für sie nicht noch zusätzliche finanzielle Bürden zu den körperlichen und physischen Belastungen bringen“, sagte Schipanski bei der Jahrespressekonferenz der Deutschen Krebshilfe in Berlin.
Stattdessen sollte durch Präventionsprogramme auf eine gesunde Lebensweise hingearbeitet werden, die letztlich auch Kosten senken würden. Auch sei die Krebs-Früherkennung von großer Bedeutung, sagte Schipanski, denn eine früh erkannte Krebserkrankung sei mit hoher Wahrscheinlichkeit heilbar.
Nach Angaben der Deutschen Krebshilfe wächst die Zahl der Krebs-Patienten jährlich um 350 000 Menschen. Rund 210 000 sterben an dieser Erkrankung. Experten schätzen, dass rund zwei Drittel aller Krebserkrankungen durch Verzicht auf das Rauchen, gesunde Ernährung, Sport und durch einen vorsichtigen Umgang mit UV-Strahlen vermieden werden könnten.
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