ArchivDeutsches Ärzteblatt33/2003Selbstmedikation: Akzeptanz hoch

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Selbstmedikation: Akzeptanz hoch

Dtsch Arztebl 2003; 100(33): A-2110

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LNSLNS 32 Euro pro Monat für frei verkäufliche Präparate
Fast 40 Euro monatlich ist den Deutschen – zusätzlich zu den Krankenkassenbeiträgen – ihre Gesundheit wert. Das geht aus einer Umfrage zum Thema Gesundheit und Selbstmedikation hervor, die Emnid im Auftrag des Gong Verlags bei 1 000 Personen ab 14 Jahre durchführte.
Die Befragten gaben an, von den durchschnittlich 40 Euro etwa 32 Euro für die Selbstmedikation auszugeben. Als Hauptargumente für die hohen Ausgaben für Selbstmedikation nannten sie Kostengründe und entfallende Arztbesuche. Am häufigsten griffen sie bei Befindlichkeitsstörungen, Erkältungen, Kopfschmerzen und Magen-Darm-Beschwerden auf frei verkäufliche Medikamente zurück.
Als Informationsquelle über Selbstmedikation sahen die Befragten Arzt und Apotheker als wichtigste Ansprechpartner; Apotheken wurden von 89 Prozent als übliche Bezugsquelle für frei verkäufliche Medikamente angegeben. Auch die Medien beeinflussen das Kaufverhalten. 72 Prozent haben schon einmal ein Arzneimittel gekauft, für das sie Print- oder TV-Werbung gesehen haben.
Noch spielt das Internet bei der Bestellung von Medikamenten kaum eine Rolle. Drei Viertel der Befragten gaben an, weder rezeptpflichtige noch rezeptfreie Arzneimittel über das Internet bestellen zu wollen. Allerdings würden 36 Prozent ein Internetangebot ihrer Stammapotheke mit Bestellmöglichkeit nutzen.
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