ArchivDeutsches Ärzteblatt33/2003Medizinrechtsberatung: Erstgespräch kostenfrei

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Medizinrechtsberatung: Erstgespräch kostenfrei

Dtsch Arztebl 2003; 100(33): A-2110

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LNSLNS Stiftung Gesundheit weitet Beratungsnetz in Medizinfragen aus.
Kostenfreie Erstberatung in Medizinrechtsfragen – dieses Angebot steht Patienten und Ärzten seit dem 1. Juli auch in Rheinland-Pfalz und im Saarland offen.
Unter der gebührenfreien Rufnummer 08 00/0 73 24 83 (Mo.–Fr. 9–17 Uhr) werden Ärzte und Patienten an den nächstliegenden Vertrauensanwalt verwiesen. Dieser berät die Betroffenen in Konfliktfragen oder bei Problemen mit Kranken-, Renten- oder Pflegeversicherungen. Dabei wird unter anderem geklärt, ob und welche juristische Dimension der Konflikt hat und welche Möglichkeiten der Einigung es gibt. Die unentgeltliche Erstberatung dauert etwa eine halbe Stunde.
Seit Juli 2000 bietet die Stiftung Gesundheit bereits Erstberatungen in Wohnortnähe durch spezialisierte Anwälte an. Während das Angebot zu Beginn auf Schleswig-Holstein begrenzt war, besteht das Beratungsnetz mittlerweile in allen Bundesländern außer Baden-Württemberg und Bayern. Informationen: www.stiftung-gesundheit.de/Beratungsnetz.
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Marietta Meens
am Donnerstag, 29. März 2012, 15:30

Gutachten meines Mannes


Mein Mann hatte vor 28 Monaten einen schweren Unfall, es entstanden folgende Schäden:
Diagnosen: des Medizinischen Zentrums ICD-Nr.:
Rippenserienfraktur der 5. -9. Rippe rechts mit S22.44
Traumatischem Hämatopneumothorax S27.2
Schädelhirntrauma II° mit S06.30
Diffuse Hirnkontusionen mit Blutung rechts frontal S06.21
Hirnorganisches Psychosyndrom bei Z n SHT II° F07.2
Akute respiratorrische Insuffizienz, intubationsbedürftig bei J96.0
Pneumonie auf dem Boden des Hämatothorax J18.9
Dislozierte Skapulakorpusfraktur S42.11
Jochbeinfraktur S02.4
Hypokaliämie E87.6

Mein Mann hatte im März 2011 eine Begutachtung von der Privaten Unfallversicherung bei einem Neurologen, der alles auf 40 % fest setzte, eine Frage ist jetzt:
darf ein Gutachter der Versicherung Neuro/Psychologie alles zusammen fassen, er hatte meinen Mann den Blutdruck gemessen und der war da 158/100 und puls 69, er sagte zu meinem Sohn der meinen Mann begleitete, das wäre normal beim Gutachter da ihr Vater etwas Nervös ist, desweiteren, begründete er das Posttraumatische bei meinem Mann ein großer Anteil sei, aber nicht auf Organische Schäden zurück zuführen wäre, und er das nicht weiter nach zugehen braucht da das beim Versicherer nicht versichert ist. Mein Sohn hatte noch von meinem Mann weitere Arztberichte mit genommen, die noch in der Uni Klinik Aachen waren und da noch nicht beim Gutachter vorlagen, als mein Sohn die den Gutachter geben wollte, sagte er, das er die nicht brauche, es handelte sich bei den unterlagen um Kieferchirurgie und Augenklinik, so wie ein Bericht vom Kreislauf des Internisten, der Gutachter sagte mit den Worten er brauche sie nicht.Die Chirurgischen Erkrankungen von meinem Mann hat er in seinem Gutachten
nur am Rand auf geführt. Ich habe also im Gefühl das er nur zu Gunsten der Versicherung
Begutachtet hat. Der Internist meines Mannes sagte, es war eine Unterlassene Hilfeleistung, er hätte bei dem Bluthochdruck 158/100 meinen Sohn mit meinem Mann zu einem Behandelnden Arzt schicken müssen. Ich frage kann ich das auch so der Ärztekammer melden?
Ich bitte um Information was ich Unternehmen könnte und welche Abteilung der Ärztekammer für so etwas zuständig ist.
Mit freundlichen Güßen
Marietta Meens

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