ArchivDeutsches Ärzteblatt33/2003Gesundheitsreform: Lösungsvorschlag

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Gesundheitsreform: Lösungsvorschlag

Dtsch Arztebl 2003; 100(33): A-2149

Fürst, Mathias

Zu den Verhandlungen über die so genannte Gesundheitsreform („Eckpunkte“):
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LNSLNS Die beste Lösung wäre für mich die ersatzlose Abschaffung der mehr als 300 Krankenkassen zugunsten einer Allgemeinen Kran­ken­ver­siche­rung (AKV), in die alle Bürgerinnen und Bürger ca. 8 Prozent ihres Bruttoeinkommens oder der ihnen vom Staat gewährten Geldleistungen einzahlen müssten, Voraussetzung hierfür wären zwei Entscheidungen:
! Die ersatzlose Streichung der sog. „Beitragsbemessungsgrenze“ (derzeit 3 825 Euro/Monat), ab der sich jede und jeder von der Solidarversicherung abmelden und sich privat versichern darf.
! Die Einführung moderater Beiträge für bisher kostenfrei mitversicherte Familienangehörige, Sozialhilfeempfänger und Arbeitslose.
Das brächte so viel Geld in das Kran­ken­ver­siche­rungssystem, dass Zuzahlungen, Zahnersatzleistungen, Krankentagegeld, Budgetierung oder gar Rationierung ebenso entbehrlich würden wie Zahlungen an die Pflegeversicherung für das Alter. Die private Kran­ken­ver­siche­rung könnte weitere gewünschte Gesundheitsleistungen (Chefarzt-, Heilpraktiker-Behandlung, Einzel-, Zweibett-Zimmer, Sportrisiko-Kosten) versichern.
Dr. med. Mathias Fürst, Hamsunstraße 33 C, 30655 Hannover
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