VARIA: Personalien

Gestorben: Rita Horn

Dtsch Arztebl 2003; 100(33): A-2178 / B-1814 / C-1718

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LNSLNS Rita Horn, persönliche Referentin und Schriftleiterin, starb am 8. Juli in München, wenige Tage nach ihrem 76. Geburtstag am 1. Juli.
Rita Horn war von 1964 bis 1992, als sie in den Ruhestand eintrat, Referentin des Präsidenten der Bayerischen Lan­des­ärz­te­kam­mer und Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns, Prof. Dr. med. Dr. h. c. Hans-Joachim Sewering. Zugleich betreute sie als Schriftleiterin das Bayerische Ärzteblatt. Vor ihrem Eintritt ins Ärztehaus Bayern arbeitete sie beim Hartmannbund.
Rita Horn und ihr Chef Sewering waren ein ideales „Arbeitsgespann“. Frau Horn leitete das Büro mit strenger Hand (weshalb sie im Hause gelegentlich als Generaloberin bezeichnet wurde), zugleich aber mit Liebenswürdigkeit und umwerfender bayerischer Gastfreundschaft. Sie hatte nicht nur Termine und Personen im Kopf, sondern wusste auch um die Inhalte der Politik, um die Netzwerke, in denen sich Politik abspielte, und um das Auf und Ab politischer Richtungen und persönlicher Karrieren. Das alles machte sie so unentbehrlich. Für Sewering kam noch hinzu, dass sie von unbedingter Loyalität war, aber auch mit Kritik nicht hinter dem Berg hielt.
Rita Horn hatte bei aller Bestimmtheit des Auftretens ein empfindsames Herz. Viele haben bei ihr Rat gesucht und Hilfe gefunden. Auch nach ihrer Pensionierung war sie sozial engagiert, vor allem für den bereits 1984 im Gedenken an ihren verstorbenen Mann gegründeten Verein „Altenhilfe Hans Horn“.
In den letzten Jahren war Rita Horn schwer krank. Sie hat ihr Schicksal beherzt angenommen und aus dem Leben das Beste gemacht, respektiert von allen, die sie kannten, geliebt von denen, die ihr nahe standen. Norbert Jachertz
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