ArchivDeutsches Ärzteblatt33/2003Bekanntmachungen: Richtlinie der Bundes­ärzte­kammer zur Qualitätssicherung quantitativer laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen

BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Bundes­ärzte­kammer

Bekanntmachungen: Richtlinie der Bundes­ärzte­kammer zur Qualitätssicherung quantitativer laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen

Dtsch Arztebl 2003; 100(33): A-2179 / B-1815 / C-1719

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LNSLNS Zur o. g. Richtlinie vom 24. August 2001, veröffentlicht im Deutschen Ärzteblatt 98, Heft 42, 19. Oktober 2001, Seite
A 2747–2759, zuletzt geändert durch Beschluss des Vorstandes der Bundes­ärzte­kammer vom 22. März 2002, veröffentlicht im Deutschen Ärzteblatt 99, Heft 17, 26. April 2002, Seite A 1187, hat der Vorstand der Bundes­ärzte­kammer am 18. Juli 2003 folgenden Beschluss gefasst:
Die Anwendung der Absätze 3.1.3.
(3) und 3.1.4 (3) der „Richtlinie der Bundes­ärzte­kammer zur Qualitätssicherung quantitativer laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen“ wird bis zum Ablauf der Übergangsregelung gemäß § 8 Absatz (1) ausgesetzt. Es besteht die Notwendigkeit, für einige in der Anlage 1 a bis d der Richtlinie aufgeführten Messgrößen die vorgegebenen Fehlergrenzen für Kontrollmessungen zu überprüfen und gegebenenfalls neu festzulegen. Deshalb dürfen Laboratorien bis zum 6. Dezember 2003 auch dann die Analytik weiterbetreiben, wenn sie die vorgegebenen Fehlergrenzen für die Präzision und Richtigkeit überschreiten. Vorausgesetzt ist allerdings, dass die übrigen Bestimmungen der Richtlinie eingehalten werden, d. h. insbesondere, dass bei Überschreiten der Fehlergrenzen Maßnahmen zur Ursachenanalyse getroffen und gegebenenfalls festgestellte Fehler beseitigt werden.
Der Vorstand der Bundes­ärzte­kammer gibt darüber hinaus folgende Empfehlung des Beirats zur Kenntnis:
Der Beirat gemäß § 6 der Richtlinie bittet alle Fachlaboratorien bei anstehenden Umfragen zur Einhaltung der Fehlergrenzen für die interne Qualitätssicherung um aktive Beteiligung, damit zum Ende des Jahres bei gegebenenfalls Neufestsetzung der Fehlergrenzen die Ergebnisse aus der Routineanwendung der Richtlinie Eingang finden können.
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