ArchivDeutsches Ärzteblatt34-35/2003Gesundheitsreform: Öffnung der Krankenhäuser gefordert

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Gesundheitsreform: Öffnung der Krankenhäuser gefordert

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LNSLNS DKG-Studie: Sektorale Grenzen behindern Wettbewerb um Qualität.
Eine weitergehende institutionelle Öffnung der Krankenhäuser für die ambulante Behandlung kann den Wettbewerb um Qualität im Gesundheitssystem fördern. So lautet das Ergebnis einer von Prof. Dr. Jürgen Wasem im Auftrag der Deutschen Krankenhausgesellschaft erstellten Studie.
Um die vorhandene „sektorale Blockade“ zu überwinden, müsse mehr „Freiraum für die Akteure“ geschaffen und das „Schnittstellenmanagement“ zwischen ambulanter und stationärer Versorgung verbessert werden, erklärte Wasem bei der Vorstellung des Gutachtens in Berlin. Eine Reform, die dies ausblende, „springe zu kurz“.
Damit der „Wettbewerb unterschiedlich ambulant tätiger Leistungserbringer“ eröffnet werden kann, sollen die Kliniken künftig bei der intergrierten Versorgung die Behandlung „aus einer Hand“ und „über die Sektorengrenzen hinweg“ anbieten können. Auch müssten die Krankenhäuser für die ambulanten Komponenten der Chroniker-Programme und für spezialisierte fachärztliche Leistungen geöffnet werden.
Susanne Renzewitz, Leiterin des Bereichs Politik der Deutschen Krankenhausgesellschaft, sieht in den Eckpunkten von Regierung und Opposition „gute Ansätze“. Inwieweit diese aber „zielführend“ sein werden, entscheide die konkrete Ausgestaltung der Reform.
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