ArchivDeutsches Ärzteblatt34-35/2003Plastination: Ästhetische Darstellung

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Plastination: Ästhetische Darstellung

Dtsch Arztebl 2003; 100(34-35): A-2215 / B-1846 / C-1749

Fuchs, Udo

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LNSLNS Wer die vielerorts gezeigte Ausstellung „Körperwelten“ von Prof. Dr. med. Gunther von Hagens gesehen hat, muss unumwunden bekennen, dass er erstmalig nicht in einem Gruselkabinett gelandet ist, sondern durch die ästhetische Darstellung der Präparate die Anatomie des Menschen erstmals einem breiten Publikum näher gebracht werden konnte, ohne die Ethik zu verletzen. Die filigranen Einzelheiten des menschlichen Körpers sind bisher durch keine künstlichen Nachbildungen so perfekt erreicht worden, wie dies bei den Plastinaten von Prof. von Hagens der Fall ist.
Bei allen Meinungsverschiedenheiten hinsichtlich der Ethik ist es zweifelsohne das Verdienst von Prof. von Hagens, die Anatomie einem breiten Publikum zugänglich zu machen und mit der Methode der Plastination anatomische Präparate in optimalstem Zustand zu konservieren. Im alten Ägypten wäre Prof. von Hagens in Gold aufgewogen worden.
Dr. med. Udo Fuchs, Steenwisch 105, 22527 Hamburg
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