ArchivDeutsches Ärzteblatt34-35/2003Cortisonprämedikation senkt Infliximab-Antikörperrisiko

MEDIZIN: Referiert

Cortisonprämedikation senkt Infliximab-Antikörperrisiko

Dtsch Arztebl 2003; 100(34-35): A-2235 / B-1861 / C-1764

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LNSLNS Der TNF-a-Antikörper hat sich in einer Dosierung von 5 mg/kg Körpergewicht als effektive Therapie bei Morbus Crohn etablieren können. Mehrfache Gabe von Infliximab zeigte einen nachlassenden Effekt, wahrscheinlich hervorgerufen durch Antikörper gegen die Substanz. Die Autoren berichten über eine prospektive Studie mit 80 Patienten mit Morbus Crohn, die unmittelbar vor der ersten und in den darauffolgenden Infliximab-Infusionen 200 mg Hydrocortison oder Placebo erhielten. Die Hydrocortisongabe führte zu einer signifikanten Reduktion der Infliximab-Antikörper, war jedoch nicht in der Lage, die Antikörperbildung komplett zu unterdrücken oder Infusionsreaktionen zu verhindern. w

Farrell RJ, Alsahli M, Jeen Yoon-Tae et al.: Intravenous hydrocortisone premedication reduces antibodies to Infliximab in Crohn’s Disease: A randomized controlled trial. Gastroenterology 2003; 124: 917–924.
Dr. Richard J. Farrell, Department of Gastroenterology, Dana 501, Beth Israel Deaconess Medical Center, 330 Brookline Avenue, Harvard Medical School, Boston, MA 02215,
E-Mail: rfarrell@caregroup.harvard.edu

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