ArchivDeutsches Ärzteblatt36/2003Präventionsangebote: Projekte für Benachteiligte

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Präventionsangebote: Projekte für Benachteiligte

Dtsch Arztebl 2003; 100(36): A-2257 / B-1881 / C-1781

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BKK fordert Anreize für Krankenkassen-Kooperation statt Zwangsabgabe.
Unter dem Motto „Mehr Gesundheit für alle“ haben
die Betriebskrankenkassen (BKK) mehr als 20 Einzelprojekte zur Gesund­heits­förder­ung und Prävention in Deutschland gestartet. Sie richten sich an Arbeitslose, Migranten, Obdachlose und Kinder in sozialen Brennpunkten (weitere Informationen unter: www.bkk.de/gesundheit/vesug). Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt von Prof. Dr. Rolf Rosenbrock, Mitglied des Sachverständigenrats für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen. Zudem wurde eine enge Kooperation mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung vereinbart, um Informationen und Erfahrungen über qualitätsgesicherte Projekte auszutauschen.
K.-Dieter Voß, Vorstandsmitglied des BKK-Bundesverbands, begründete das Engagement damit, dass die Betriebskrankenkassen in Sachen Prävention und Rehabilitation „Überzeugungstäter“ seien. Man wolle den Projekten weitere folgen lassen,
sofern die Politik den Krankenkassen die Möglichkeiten dazu lasse. Eine zwangsweise Finanzierung staatlicher Präventionsfonds durch die Kassen, wie derzeit vorgesehen, lehnte Voß allerdings ab. Besser sei es, den Akteuren Anreize zu praktischer Kooperation zu setzen.
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