ArchivDeutsches Ärzteblatt36/2003Agenda 2010: „BIT4Health“

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Agenda 2010: „BIT4Health“

Dtsch Arztebl 2003; 100(36): A-2257 / B-1881 / C-1781

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LNSLNS Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium vergibt Projekt „Telematik/Gesundheitskarte“.
Die Auftragsvergabe für ein Projekt zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte ist ein weiterer Schritt zur Nutzung der Kommunikationstechnologien im Gesundheitswesen. Diese Modernisierung ist Teil der Maßnahmen, mit der die Agenda 2010 umgesetzt werden soll. Das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium hatte hierfür ein Projekt ausgeschrieben, das auch die Definition der notwendigen Rahmenarchitektur und Sicherheitsinfrastruktur für die Gesundheitskarte umfasst. Bis 2006 stehen dafür 5,3 Millionen Euro zur Verfügung.
Einige Grundsteine seien bereits gelegt im Rahmen europäischer Projekte wie TrustHealth sowie durch die Telematik-Expertise der Industrie, erklärte Dr. Klaus Theo Schröder, Staatssekretär im Ge­sund­heits­mi­nis­terium. Auch auf Vorarbeiten des Teletrust, der BundOnline-Arbeitsgruppen und insbesondere des Aktionsforums Telematik im Gesundheitswesen könne zurückgegriffen werden. Ziel sei es, die bestehenden Aktivitäten eng miteinander zu verzahnen.
Ein Konsortium, dem IBM Deutschland, das Fraunhofer-Institut für Arbeitswissenschaft und Organisation, SAP Deutschland, InterComponentWare und Orga Kartensysteme angehören, hat den Auftrag für das Projekt „BIT4Health – Bessere IT für bessere Gesundheit“ erhalten. Ein Vergabebeirat aus Medizininformatikern, Architekturspezialisten, Gesundheitsökonomen und Verwaltungsfachleuten hat das Ministerium beraten.
Die elektronische Gesundheitskarte ist Bestandteil der Gesundheitsreform 2003. Sie soll bis zum 1. Januar 2006 eingeführt werden.
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