ArchivDeutsches Ärzteblatt36/2003Gesundheitsreform: Behinderte benachteiligt

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Gesundheitsreform: Behinderte benachteiligt

Dtsch Arztebl 2003; 100(36): A-2258

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LNSLNS Leistungsausgrenzungen befürchtet
A uf Kritik stößt die geplante Gesundheitsreform bei den Fachverbänden der Behindertenhilfe. Sie weisen darauf hin, dass Behinderte nicht von den erhofften Beitragssenkungen der Krankenkassen profitieren werden. Vielmehr würden Menschen, die in Heimen leben oder in Werkstätten für Behinderte arbeiten, nur von den geplanten Zuzahlungen und Leistungsausgrenzungen getroffen. Behinderte seien in überdurchschnittlichem Maß auf Leistungen wie Sehhilfen, Taxikosten für Arztbesuche und nicht verschreibungspflichtige Medikamente angewiesen, die aus dem Leistungskatalog der Kassen gestrichen werden sollen. Die Fachverbände fordern deshalb, die gesundheitliche Versorgung Behinderter im weiteren Gesetzgebungsverfahren nicht zu gefährden. Notwendige Leistungen müssten im Kran­ken­ver­siche­rungs- oder im Sozialhilferecht sichergestellt werden.
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