ArchivDeutsches Ärzteblatt36/2003Passivrauchen: Kinder besser schützen

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Passivrauchen: Kinder besser schützen

Dtsch Arztebl 2003; 100(36): A-2258

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Passivrauchende Kinder sind zahlreichen krebserregenden Stoffen ausgesetzt. Foto: DKFZ
Passivrauchende Kinder sind zahlreichen krebserregenden Stoffen ausgesetzt. Foto: DKFZ
Deutsches Krebsforschungszentrum klärt über Risiken auf.
Zu Beginn ihrer Schwangerschaft rauchen rund 30 Prozent der Schwangeren in Deutschland. Jede fünfte raucht während der gesamten Schwangerschaft weiter. Um Eltern noch stärker für die Gesundheitsrisiken zu sensibilisieren, hat das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg in Zusammenarbeit mit der Stiftung Kindergesundheit Ende August die Broschüre „Passivrauchende Kinder in Deutschland – Frühe Schädigung für ein ganzes Leben“ herausgegeben. „Beim Passivrauchen sind Kinder zahlreichen Stoffen ausgesetzt, von denen mehr als 40 krebserregend sind“, betonte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marion Caspers-Merk, bei der Präsentation der Broschüre in Berlin.
Die Publikation ist kostenfrei beim Deutschen Krebsforschungszentrum, Telefon: 0 62 21/42 30 08 oder im Internet unter www.rauch frei2004.de erhältlich.
Leitfäden für Frauen- und Kinderärzte zum Thema „Rauchen in der Schwangerschaft“ erarbeitet derzeit die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Anfang 2004 sollen diese zusammen mit Broschüren vorliegen, die Schwangeren und Familien Hilfe beim Ausstieg aus dem Tabakkonsum geben.
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