ArchivDeutsches Ärzteblatt37/2003Medizinstudium: Ordnungen versinken im Chaos

BRIEFE

Medizinstudium: Ordnungen versinken im Chaos

Dtsch Arztebl 2003; 100(37): A-2360 / B-1974 / C-1861

Kress, Achim

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS „Fehler eines Gesetzes werden erst bei der Anwendung sichtbar.“ Dies stellte Priv.-Doz. Dr. med. Schulze in seinem Kommentar zur neuen Approbationsordnung für Ärzte (AO) sehr zutreffend fest. Es wurden einige Probleme, die bei der Umsetzung der neuen AO entstanden sind und in Zukunft entstehen werden, angesprochen. Aber werden die „Opfer der Novelle“ angesprochen? Nun, es ist im Kommentar zu lesen: „Die Probleme der Approbationsordnung werden die Fakultäten ausbaden müssen.“ Dies entspricht wohl der Wahrheit, was die Organisation des Studiums und der Prüfungen betrifft. Aber sind es nicht die Studierenden, die sich plötzlich in einem noch viel größeren Durcheinander von Regelungen, Stundenplanänderungen und unklaren Aussagen hierzu befinden? Ein Durcheinander, entstanden durch die Übergangsregelungen, an unserer Universität „Grauzone“ genannt. Klar ist, dass alle Studierenden jede Änderung begrüßen, die zu einer praxisorientierteren Ausrichtung des Studiums führt. Auch das soll die neue AO ja leisten, allerdings mangelt es wohl ein wenig bei der Durchführung dieser Reform.
cand. med. Achim Kress, Wittelsbacher Allee 95, 60385 Frankfurt
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige