ArchivDeutsches Ärzteblatt37/2003Medizinstudium: Die Politik bewegt sich

BRIEFE

Medizinstudium: Die Politik bewegt sich

Dtsch Arztebl 2003; 100(37): A-2360 / B-1974 / C-1861

Rhode, Andreas

Zur Situation der Jungmediziner:
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Foto: Peter Wirtz
Foto: Peter Wirtz
Prof. Hoppe und Dr. Richter-Reichhelm haben letzte Woche auf die dramatischen Entwicklungen bei den Ärzten hingewiesen. Vor einigen Jahren warnte der MB, 60 000 Ärzte würden in Zukunft auf der Straße stehen. Viele Jungmediziner haben sich nach Alternativen umgeschaut und Nischen gefunden. Warum drehen Mediziner dem Arztberuf den Rücken zu? Das Studium ist praxisfern! Mag sein. Wir lernen zu wenig an Patienten, der Überblick über die wesentlichen Erkrankungen fehlt oft. Mit der neuen Approbationsordnung werden hoffentlich neue Wege beschritten.
Der AiP muss abgeschafft werden! Nach sechs Jahren „Ausbildung“ muss man Ärzte nicht noch ein Jahr ausbeuten. Hoffen wir, dass ab
1. Oktober 2004 der AiP der Vergangenheit angehört – auch wenn das Gesetz verbessert werden muss.
Die Chance besteht, dass o. g. Entwicklung nicht so weitergehen muss. Zurzeit gewinnt man den Eindruck: Die Politik bewegt sich.
Andreas Rhode, Studenten im Hartmannbund, Körnerstraße 3, 48151 Münster
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema