ArchivDeutsches Ärzteblatt37/2003ERCP in der Schwangerschaft

MEDIZIN: Referiert

ERCP in der Schwangerschaft

Dtsch Arztebl 2003; 100(37): A-2378

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LNSLNS Die diagnostische endoskopisch retrograde Cholangiopankreatikographie (ERCP) hat durch die Magnetresonanztomographie (MRCP) Konkurrenz bekommen; der Stellenwert der therapeutischen ERCP ist jedoch nach wie vor unumstritten.
Die Autoren berichten über ihre Erfahrungen bei 15 Patientinnen, bei denen während der Schwangerschaft zwischen der 12. und 33. Woche eine ERCP, meist aus therapeutischer Indikation durchgeführt wurde. Die durchschnittliche Durchleuchtungszeit betrug 3,2 Minuten, die geschätzte fetale Expositionszeit 310 mrad. Der weitere Schwangerschaftsverlauf war für Mutter und Kind unauffällig, doch betonen die Autoren, dass eine strenge Indikationsstellung bei der therapeutischen ERCP zu beachten sei. w

Tham T C K, Vandervort J, R C K Wong R C K et al.: Safety of ERCP during pregnancy. Am J Gastroenterol 2003; 98: 308–311

Dr. Tony C. K. Tham, Consultant Gastroenterologist, Ulster Hospital, Dundonald, Belfast BT16 1RH, Nord Irland

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