ArchivDeutsches Ärzteblatt37/2003Therapieevaluation bei psychischen Störungen von Kindern und Jugendlichen: Sparzwang verkürzt Behandlungsdauer

MEDIZIN: Diskussion

Therapieevaluation bei psychischen Störungen von Kindern und Jugendlichen: Sparzwang verkürzt Behandlungsdauer

Dtsch Arztebl 2003; 100(37): A-2389 / B-1994 / C-1881

Köster, Matthias

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LNSLNS Dass Therapieerfolge auch im Zusammenhang mit der Behandlungsdauer und -intensität stehen, scheint derzeit keine sehr beliebte Erkenntnis zu sein. Bei einer allgemein angespannten Haushaltslage scheint sich besonders der ökonomische Druck auf die kinder- und jugendpsychiatrischen Behandlungszeiten auszuwirken. In einer unter Sparzwang stehenden Stadt wie Berlin ist man in manchen stationären Abteilungen bei durchschnittlichen (!) Behandlungszeiten von circa drei Wochen angelangt.
Von einer „therapeutischen“ Behandlung im engeren Sinne kann da nicht mehr gesprochen werden. Eine übergreifende Therapieevaluation nach inhaltlichen Kriterien existiert natürlich nicht – zum Schaden der kleinsten Patienten, die leider auch die kleinste Lobby haben.

Matthias Köster
Cuvrystraße 31
10997 Berlin

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