POLITIK

Was bringt die Reform?

PP 2, Ausgabe September 2003, Seite 396

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LNSLNS Die am 1. Januar 2004 in Kraft tretende Gesundheitsreform sieht insbesondere für Versicherte, aber auch für Ärzte erhebliche Neuregelungen vor. Das Deutsche Ärzteblatt wird in den nächsten Wochen ausgewählte Schwerpunkte des Reformwerkes vorstellen und deren Bedeutung für die Patientenversorgung beleuchten.
Zu den wesentlichen Neuerungen für Patienten und Ärzten gleichermaßen gehört, dass so genannte medizinische Versorgungszentren künftig bundesweit Teil der ambulanten Versorgung werden sollen. Von vielen bereits als Auslaufmodell abgeschrieben, könnten sich die – momentan nur in Ostdeutschland zugelassenen – ehemaligen Polikliniken bald auch in den alten Bundesländern etablieren.
In der ersten Fassung des gemeinsamen Gesetzentwurfes von Regierung und Opposition heißt es dazu unter § 95 a SGB V:
„(1) An der vertragsärztlichen Versorgung nehmen zugelassene Ärzte und zugelassene medizinische Versorgungszentren sowie ermächtigte Ärzte und ermächtigte ärztlich geleitete Einrichtungen teil. Medizinische Versorgungszentren sind fachübergreifende ärztlich geleitete Einrichtungen, in denen Ärzte, die in das Arztregister nach Absatz 2 Satz 3 Nr. 1 eingetragen sind, als Angestellte tätig sind. [. . .] Die medizinischen Versorgungszentren können sich aller zulässigen Organisationsformen bedienen; sie können von den Leistungserbringern, die aufgrund von Zulassung, Ermächtigung oder Vertrag an der Versorgung der Versicherten teilnehmen, gegründet werden. [. . .]“
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