ArchivDeutsches Ärzteblatt PP9/2003Bundesempfehlung der Spitzenverbände der Krankenkassen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zur Finanzierung der Einführung der Immunapherese bei aktiver rheumatoider Arthritis in den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) zum 9. Juli 2003

BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Kassenärztliche Bundesvereinigung

Bundesempfehlung der Spitzenverbände der Krankenkassen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zur Finanzierung der Einführung der Immunapherese bei aktiver rheumatoider Arthritis in den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) zum 9. Juli 2003

PP 2, Ausgabe September 2003, Seite 429

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Bundesempfehlung der Spitzenverbände der Krankenkassen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zur Finanzierung der Einführung der Immunapherese bei aktiver rheumatoider Arthritis in den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) zum 9. Juli 2003


Der AOK-Bundesverband, K. d. ö. R., Bonn, der Bundesverband der Betriebskrankenkassen, K. d. ö. R., Essen, der IKK-Bundesverband, K. d. ö. R., Bergisch Gladbach, der Bundesverband der Landwirtschaftlichen Krankenkassen, K. d. ö. R., Kassel, die Bundesknappschaft, K. d. ö. R., Bochum, die See-Krankenkasse, K. d. ö. R., Hamburg, der Verband der Angestellten-Krankenkassen e.V. sowie der AEV-Arbeiter-Ersatzkassen-Verband e.V., Siegburg, – einerseits – und die Kassenärztliche Bundesvereinigung, K. d. ö. R., Köln, – andererseits – geben im Zusammenhang mit dem Beschluss des Bundes­aus­schusses der Ärzte und Krankenkassen vom 24. März 2003 zur Änderung der Anlage A „Anerkannte Untersuchungs- und Behandlungsmethoden“ der Richtlinien über die Bewertung ärztlicher Untersuchungs- und Behandlungsmethoden gemäß § 135 Abs. 1 SGB V folgende Empfehlung zur Finanzierung der ärztlichen Leistungen im Rahmen der Immunapherese bei aktiver rheumatoider Arthritis unter Bezug auf § 3 der Bundesempfehlung vom 8. Juni 2001 ab:
Die Partner dieser Bundesempfehlung haben sich über die Grundsätze zur Finanzierung der ärztlichen Leistungen im Rahmen der Immunapherese bei aktiver rheumatoider Arthritis, die in den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) eingeführt wird, wie folgt verständigt:
(1) Mit Aufnahme der Immunapherese bei aktiver rheumatoider Arthritis in den EBM wird eine neue Leistung in die vertragsärztliche Versorgung aufgenommen. Diese Maßnahme führt nicht zu Einsparungen bei anderen Leistungen (Substitution).
(2) Die Partner dieser Bundesempfehlung stellen unter Verweis auf die Bundesempfehlung vom 8. Juni 2001 fest, dass der finanzielle Mehrbedarf der Einführung der ärztlichen Leistungen im Rahmen der Immunapherese bei aktiver rheumatoider Arthritis nicht durch Einsparungen in anderen geeigneten Bereichen finanziert werden kann.
(3) Die Partner dieser Bundesempfehlung empfehlen den Partnern der Gesamtverträge, für die Vergütung der Nr. 797 einen festen Punktwert zu vereinbaren. Der künftige Leistungsbedarf der o. g. Leistungen wird im Formblatt 3 gesondert ausgewiesen. Die Finanzierung des Mehrbedarfs für diese ärztlichen Leistungen erfolgt außerhalb der budgetierten Gesamtvergütungen.
(4) Die Partner dieser Bundesempfehlung werden nach Ablauf von sechs Quartalen prüfen, inwieweit aufgrund der Änderung der Richtlinien nach § 135 Abs. 1 SGB V zur Durchführung von Apheresen als extrakorporale Hämotherapieverfahren Einsparungen im Leistungsbedarf der LDL-Apherese nach Nr. 796 festzustellen sind. Gegebenenfalls wird ein Vorschlag zur Verwendung des freigesetzten Leistungsbedarfs unterbreitet.
(5) Die Partner dieser Bundesempfehlung empfehlen den Partnern der Gesamtverträge eine unverzügliche Aufnahme der Beratungen zur Finanzierung dieser Leistungen.
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema