ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2003Broschüre: Passive Sterbehilfe

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Broschüre: Passive Sterbehilfe

Dtsch Arztebl 2003; 100(38): A-2408 / B-2010 / C-1894

Klinkhammer, Gisela

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LNSLNS Praxisorientierte Empfehlungen einer Arbeitsgruppe der Akademie für Ethik in der Medizin
Die Zulässigkeit der passiven und indirekten Sterbehilfe sei aus medizinischer, ethischer und rechtlicher Sicht im Grundsatz nicht strittig. So habe der Bundesgerichtshof in mehreren Urteilen die Zulässigkeit der passiven und indirekten Sterbehilfe ausdrücklich anerkannt, heißt es in jetzt herausgegebenen „Praxisorientierten Empfehlungen“ einer interdisziplinären Arbeitsgruppe der Akademie für Ethik in der Medizin. Dennoch seien die höchstrichterlichen Entscheidungen in der medizinischen Praxis offenbar entweder nicht ausreichend bekannt, oder sie hätten bisher keinen adäquaten Eingang in Handlungs- und Entscheidungsmuster gefunden. So zeigten Befragungen, dass unter Ärztinnen und Ärzten unverändert erhebliche Unsicherheiten bestehen, was unter passiver oder indirekter Sterbehilfe zu verstehen sei. Die Autoren des Textes betonen, dass „der Themenkomplex der aktiven Sterbehilfe nicht zur Debatte steht“.
Die Empfehlungen können als Broschüre bestellt (Telefon: 05 51/39 39 69) oder im Internet abgerufen werden (www. aem-online.de). Kli
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