BRIEFE

PKV: Kein Wettbewerb

Dtsch Arztebl 2003; 100(38): A-2432 / B-2033 / C-1915

Blumberg, Klaus

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LNSLNS Es schlägt dem Fass den Boden aus: Alle müssen sparen, nur nicht die PKV, bei der Verwaltungs- und Vertragsabschlusskosten von 2001 auf 2002 nochmal um knapp 200 Millionen anstiegen. Das ist fast so viel wie die gesamten Ausgaben für die ambulante ärztliche Versorgung. Dabei wird der Service immer schlechter und teurer durch Callcenter mit kostenpflichtigen Servicenummern der deutschen Telekom. Wann wird in der PKV endlich Wettbewerb möglich? Er ist verhindert, weil die angesammelte Alterungsrücklage nicht mitgenommen werden kann. Jeder Wechselwillige verliert dieses in den Beitragsjahren angesammelte Vermögen. Was muss der Gesetzgeber tun? Was empfiehlt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht(Bafin) gegen diese Abzockerei? Es kann doch nicht sein, dass man sein Recht auf Gesundheit unter angemessenen Kosten – durch Kassenwechsel unter Mitnahme der Altersrückstellung – vielleicht erst in einem langwierigen Klageweg erreicht, während Versicherungsleute für sich schnell noch einmal in die Vollen greifen.
Dr. med. Klaus Blumberg,
Zum Altmühlspitz 5, 93309 Kelheim
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