VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2003; 100(38): A-2467 / B-2059 / C-1939

EB

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LNSLNS Oppenheim-Preis – zur Förderung wissenschaftlicher Arbeiten junger Ärzte auf dem Gebiet der Dystonien ausgeschrieben, gefördert und verliehen durch die Deutsche Dystonie Gesellschaft e.V., Dotation: 3 000 Euro. Preisträger 2003: Dr. med. Hartwig Siebner, Klinik für Neurologie der Universität Kiel, in Anerkennung seiner Arbeit mit dem Titel „Akute Reorganisation im motorischen System bei Schreibkrampf“.

Franziska-Kolb-Preis für Leukämieforschung – dotiert mit insgesamt 4 000 Euro, an Dr. med. Helmut Salih, Medizinische Klinik II der Universität Ulm, und an Dr. rer. nat. Alexander Steinle, Interfakultäres Institut für Zellbiologie/Abteilung Immunologie der Universität Tübingen. Die beiden Wissenschaftler erhielten die Auszeichnung in Würdigung ihrer Arbeiten über Eiweiß-Moleküle, die dem Immunsystem als Erkennungsmerkmale für Krebszellen dienen, heißt es in der Laudatio.

Artur-Aron Weber Foto: privat
Artur-Aron Weber Foto: privat
Edens-Preis 2002 – verliehen durch das Kuratorium der Eberhard-Igler-Stiftung, Dotation: 10 000 Euro, an Priv.-Doz. Dr. med. Artur-Aron Weber, Institut für Pharmakologie und Klinische Pharmakologie am Universitätsklinikum Düsseldorf, in Anerkennung seiner Habilitationsschrift „Zur Pharmakologie von Thrombozytenfunktionshemmern – Neue Ansätze zur Verbesserung der antithrombotischen Therapie bei vaskulären Erkrankungen“.

Werner-Forßmann-Stipendium und Ludolf-Krehl-Preis für Nachwuchswissenschaftler – verliehen an Dr. med. Dierk Thomas, Arzt im Praktikum, Medizinische Universitätsklinik Heidelberg, Abteilung Kardiologie, Angiologie und Pulmologie, für seine medizinische Dissertation, die sich mit den molekularen Schaltmechanismen am HERG-Kanal beschäftigt. Der Nachwuchswissenschaftler aus Heidelberg erhielt zugleich das mit 6 000 Euro dotierte Werner-Forßmann-Nachwuchsstipendium, gestiftet durch die Stiftung Kardiologie der Ruhr-Universität Bochum.

Schunk-Preis für Humanmedizin – gestiftet durch die Ludwig-Schunk-Stiftung. Der mit 5 000 Euro dotierte Preis ist für hervorragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Humanmedizin bestimmt und wurde an Priv.-Doz. Dr. med. Leander Ermert, Zentrum für Pathologie an der Universität Gießen, verliehen. Der Fachbereich Medizin ehrt einen Wissenschaftler, dem es durch experimentelle Untersuchungen gelungen ist, die Bedeutung entzündlicher Signalmoleküle (Mediatoren) beim septischen Lungenversagen aufzuschlüsseln und der dadurch eine Grundlage für die Entwicklung neuer therapeutischer Strategien in der intensivmedizinischen Behandlung dieses oft lebensbegrenzenden Krankheitsbildes geschaffen hat, heißt es in der Laudatio.

Preise der Fondation La Roche-Posay Laboratoire Pharmaceutique 2002 – verliehen im Rahmen des Kongresses der EADV in Prag.
The Research Project Prize, Dotation: 8 000 Euro, an M. Kevin John McElwee, Universitäts-Hautklinik Marburg, für die Arbeit „The association of CD4+/CD25+ cell deficiency with alopecia areata in humans and the C3H/HeJ mouse model“.
The Research Prize, Dotation: 8 000 Euro, an Selma Ugurel, DKFZ, Universitäts-Hautklinik Mannheim, für die Arbeiten „Soluble Human Leukocyte Antigen-G Serum Level is elevated in Melanoma Patients and is further increased by Interferon-a Immunotherapy“, Clinical Cancer 92: 369–376, und „Increased Soluble CD95 (sFas/CD95) Serum Level Correlates with Poor Prognosis in Melanoma patients“, Clinical Cancer Research vol 7: 1282–1286, Mai 2001, sowie „Increased Serum Concentration of Angiogenic Factors in malignant melanoma Patients Correlates with Tumor Progression and Survival“, Journal of Clinical Oncology: vol 19, n° 2 (January 15), 2001: pp 577–583.
Die Ausschreibungsunterlagen für die Fondation La Roche-Posay 2003 unter: www. larocheposay.de EB
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