ArchivDeutsches Ärzteblatt39/2003Hippokratischer Eid: Berechtigte Forderung
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LNSLNS Herrn Professor Eigler gelingt im vorliegenden Artikel eine bemerkenswert differenzierte Betrachtung der aktuellen Bedeutung des hippokratischen Eides. Vielen Kolleginnen und Kollegen dürfte die „moderne Adaptation“ in Form des Gelöbnisses der Ärztekammer als Einleitung zur Berufsordnung nicht bewusst sein. Umso mehr erscheint mir daher seine Forderung berechtigt, das Gelöbnis bei Aufnahme in den ärztlichen Berufsstand bei der zuständigen Ärztekammer aktiv ablegen zu lassen. Dies kann unspektakulär auf Kreisstellenebene erfolgen, darf aber durchaus auch exemplarisch für einige Berufsanfänger in feierlicher Form
erfolgen. Der gegenwärtige Zustand jedenfalls lässt das Gelöbnis unberechtigterweise von den meisten jüngeren Kolleginnen und Kollegen unbeachtet bleiben. Ich selbst werde zunächst versuchen, dadurch Abhilfe zu schaffen, dass ich in der von mir geleiteten gynäkologischen Abteilung ein Exemplar auch für unsere Patientinnen sichtbar aushängen werde.
Dr. med. Peter Tönnies,
Marderweg 30, 46282 Dorsten
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