ArchivDeutsches Ärzteblatt46/1996IKK plädiert für Gesundheitsförderung

POLITIK: Nachrichten - Aus Bund und Ländern

IKK plädiert für Gesundheitsförderung

Glöser, Sabine

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS BONN. Die Fortsetzung der qualitätsüberprüften Gesundheitsförderung unter dem Dach der gesetzlichen Krankenversicherung forderte der Landesverband der Innungskrankenkassen (IKK) WestfalenLippe. Die Bonner Koalition ignoriere die volkswirtschaftliche Dimension der Gesundheitsförderung und kehre damit zur reinen Reparaturmedizin zurück, kommentierte Dr. Martin Biller, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Landesverbandes, die Bonner Spargesetze.
Die IKK schlägt vor, eine wissenschaftliche Institution mit der Überprüfung der Krankenkassenangebote zu beauftragen, um bundesweit einen hohen Qualitätsstandard in der Gesundheitsvorsorge zu garantieren. Von qualitätsgesicherten Präventionsmaßnahmen profitierten sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber, sagte Biller. "Wir haben mit Gesundheitsprojekten in Betrieben unter Beweis gestellt, daß die krankheitsbedingten Fehltage um bis zu 50 Prozent gesenkt werden können." SG

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote