ArchivDeutsches Ärzteblatt39/2003Plastination: Ungeheure Bemerkung

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Plastination: Ungeheure Bemerkung

Dtsch Arztebl 2003; 100(39): A-2502 / B-2088 / C-1967

Jütte, Robert

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LNSLNS Es ist das gute Recht von Herrn Dr. Kaiser, die Auffassung zu vertreten, dass kein Regelungsbedarf für anatomische Sammlungen bestehe, wenngleich die meisten Experten genau gegenteiliger Meinung sind. Nicht unwidersprochen darf dagegen die ungeheure Bemerkung bleiben, dass menschliche Präparate aus der Zeit des Nationalsozialismus den gleichen Stellenwert wie Autobahnen und andere Errungenschaften (?) des Dritten Reiches haben, die wir heute problemlos weiterbenutzen. Das disqualifiziert die weiteren Ausführungen von Dr. Kaiser zur Ethik, die man angeblich den Studenten vorleben muss. Sollte das die Grundlage seiner Ethik sein, dann sind seine Münchner Studenten zu bedauern.
Prof. Dr. Robert Jütte, Vorsitzender des AK Empfehlungen zum Umgang mit Präparaten menschlicher Herkunft, Straußweg 17, 70184 Stuttgart
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