ArchivDeutsches Ärzteblatt39/2003Aids in der zeitgenössischen afrikanischen Kunst

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Aids in der zeitgenössischen afrikanischen Kunst

Dtsch Arztebl 2003; 100(39): A-2528 / B-2110

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LNSLNS Eine Sonderausstellung im Rautenstrauch-Joest-Museum setzt sich vom 19. Oktober bis 25. Januar mit Aids in Afrika auseinander. Von den weltweit 36 Millionen Menschen, die mit HIV infiziert sind, leben allein 70 Prozent in Afrika. Das sind über 25 Millionen Menschen.
Doch nur wenige wissen um die intensive Auseinandersetzung afrikanischer Künstler mit Aids. Kunst stellte schon zu Beginn der 80er-Jahre mit Bekanntwerden der ersten Fälle einen der wenigen Freiräume in Afrika dar, in denen individuelle, aber auch gesellschaftliche Erfahrungen mit dieser Krankheit zum Ausdruck gebracht werden konnten.
Die Ausstellung stellt die Problematik von Aids aus der Sicht afrikanischer Künstler vor. Die Ansätze ihrer Kunst sind so facettenreich wie die Krankheit selbst. Zum einen nutzen die Künstler ihre Werke als Kommunikationsmittel in der Aids-Prävention. Andererseits spiegeln sich in ihrer Kunst Mythen, Traditionen und Widerstände, die den Kampf gegen Aids allzu oft belasten.
Der Museumsdienst Köln übernimmt bei rechtzeitiger Anmeldung Führungen für Gruppen. Telefon: 02 21/2 21-2 34 68 EB
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