ArchivDeutsches Ärzteblatt46/1996Spargesetze gefährden ambulante Rehabilitation

POLITIK: Nachrichten - Aus Bund und Ländern

Spargesetze gefährden ambulante Rehabilitation

Dtsch Arztebl 1996; 93(46): A-2992 / B-2552 / C-2364

EB

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LNSLNS KÖLN. Die Sparpläne der Bundesregierung gefährden die Versorgung der Patienten in der ambulanten Rehabilitation. Durch die drohende Ausgrenzung der Heilmittel aus dem Pflichtkatalog der Krankenkassen kann eine qualitätsgesicherte ambulante Rehabilitation unabhängig vom Einkommen der Patienten nicht mehr gewährleistet werden. Diese Meinung vertraten Ärzte, Vertreter der Heilmittelerbringer, der Gesundheitsverwaltung und Krankenkassen sowie Arzthelferinnen bei einer Podiumsdiskussion auf dem 25. Interdisziplinären Zentralkongreß für die Fachberufe im Gesundheitswesen Ende Oktober in Augsburg.
Rehabilitation sei kein Luxus. Sie helfe, langfristig die Folgekosten einzusparen, die durch die Bevölkerungsentwicklung und die zunehmende Morbidität entstünden. Rationierungen in diesem Bereich zerstörten bewährte Strukturen und schadeten sowohl dem einzelnen Patienten als auch der Gesellschaft. EB
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