POLITIK: Medizinreport

Material und Methoden

Dtsch Arztebl 2003; 100(40): A-2561 / B-2133 / C-2008

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LNSLNS Aus den Einwohnermeldeämtern der Region Augsburg sind unter anderem 1 637 Frauen deutscher Nationalität im Alter von 50 bis 74 Jahren zufällig ausgewählt und zur Teilnahme am KORA-Survey 2000 „Leben und Gesundheit in der Region Augsburg“ im Zeitraum Oktober 1999 bis April 2001 eingeladen worden; 1 037 (63,3 Prozent) sind dieser Einladung gefolgt. Für die vorgelegte Analyse wurden 46 Frauen wegen unzureichender Angaben ausgeschlossen. Das Untersuchungsprogramm bestand analog zu den MONICA-Augsburg-Surveys unter anderem aus einem standardisierten Interview inklusive einer kompletten Erhebung aller in den letzten sieben Tagen vor der Studienteilnahme eingenommenen Medikamente mit der Angabe „vom Arzt verordnet/nicht verordnet“, einer dreimaligen Blutdruckmessung sowie der Messung von Größe, Gewicht, Hüft- und Taillenumfang. Allen Probandinnen wurde Blut (nüchtern oder nicht nüchtern) zur Bestimmung diverser Laborparameter in sitzender Position abgenommen (2). Die Definition der Variablen ist der Tabelle 1 zu entnehmen. Blutfettstoffwechselstörungen wurden als Rate aus Gesamt- zu HDL-Cholesterin > 5 definiert, da diese vom jeweiligen Nahrungsaufnahmezustand weitgehend unbeeinflusst ist.
Da sich die Altersstruktur der Teilnehmerinnen am KORA-Survey 2000 und denen der WHI-Studie unterscheidet, aber die Häufigkeit einer Reihe der relevanten Risikofaktoren altersabhängig ist, wurde nach der Altersstruktur der WHI-Teilnehmerinnen standardisiert (Gewichte 50 bis 59 Jahre: 0,3325; 60 bis 69 Jahre: 0,4522; 70 Jahre: 0,2153). Unterschiede, die nach dieser Standardisierung bestehen, sind dann nicht auf demographische Unterschiede zwischen den drei zu vergleichenden Populationen zurückzuführen. Zusätzlich ist in Tabelle 1 bei den beiden KORA-Gruppen die absolute Anzahl der betroffenen Probandinnen angegeben, sodass daraus die „rohen“ Prävalenzen errechnet werden können.

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