ArchivDeutsches Ärzteblatt40/2003Risikofaktoren beim familiären Pankreaskarzinom

MEDIZIN: Referiert

Risikofaktoren beim familiären Pankreaskarzinom

Dtsch Arztebl 2003; 100(40): A-2591 / B-2160 / C-2033

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LNSLNS Etwa zehn Prozent aller Fälle von Pankreaskarzinom sind hereditärer Natur. Faktoren, welche zur Tumorgenese bei entsprechender familiärer Disposition beitragen, sind nicht bekannt.
Das amerikanische Autorenteam führte bei 221 Mitgliedern von 28 Familien, von denen zwei und mehr Mitglieder an einem Pankreaskarzinom erkrankt waren, eine Analyse bezüglich Rauchgewohnheiten, Diabetes mellitus und Erkrankungsalter durch. Dabei zeigte sich, dass insbesondere bei männlichen Patienten vor dem 50. Lebensjahr Nikotinkonsum ein wesentlicher auslösender Faktor war, der dazu führte, dass das Pankreaskarzinom im Mittel eine Dekade früher auftrat als bei Nichtrauchern.
Die Wissenschaftler empfehlen, Patienten mit einer familiären Krebsbelastung hinsichtlich eines Pankreaskarzinoms, zu einem Verzicht auf Nikotinkonsum zu drängen. w

RULYAK S J, A B Lowenfels, T A Brentnall et al.: Risk
factors for the development of pancreatic cancer in
familial pancreatic cancer kindreds. Gastroenterology 2003; 124: 1292–1299.

Dr. T. A. Brentnall,Box 356424, Division of Gastroenterology, University of Washington Medical Center, 1959 NE Pacific Street, Seattle, Washington 98195, USA.
E-Mail: teribr@u.washington.edu

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