ArchivDeutsches Ärzteblatt40/2003Behandlung des refraktären Aszites

MEDIZIN: Referiert

Behandlung des refraktären Aszites

Dtsch Arztebl 2003; 100(40): A-2597 / B-2165 / C-2038

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LNSLNS In letzter Zeit ist vermehrt über die Anwendung eines transjugulären intrahepatischen portosystemischen Shunts (TIPS) zur Behandlung des therapierefraktären Aszites berichtet worden.
Die amerikanischen Autoren führten eine prospektive randomisierte Multicenterstudie an 109 Patienten mit refraktärem Aszites durch, die entweder medikamentös (Natriumrestriktion, Diuretika, totale Parazentese) oder zusätzlich mit TIPS versorgt wurden. Dies war bei 49 von 52 Patienten technisch möglich. Dabei erwies sich die Kombination von konservativen Maßnahmen mit einem transjugulären intrahepatischen portosystemischen Shunt der reinen medikamentösen Therapie als überlegen, was die Verhinderung eines Aszitesrezidivs anlangte (p < 0,001). Die Überlebensrate, die Zahl der Hospitalisationen und die Verbesserung der Lebensqualität war jedoch zwischen beiden Therapiemodalitäten nicht unterschiedlich. In der TIPS-Gruppe war die Zahl der Patienten mit einer mäßigen bis schweren Enzephalopathie deutlich höher. w

Sanyal A J, Genning C, Reddy K R et al.: The North American study for the treatment of refractory ascites. Gastroenterology 2003; 124: 634–641.

Dr. Arun J. Sanyal, MCV Station 980711, Medical College
of Virgina, Richmond, Virginia 23298-0711, USA. E-Mail:
ajsanyal@hsc.vcu.edu

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