VARIA: Personalien

Geburtstage

Dtsch Arztebl 2003; 100(40): A-2604 / B-2176 / C-2044

EB

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LNSLNS Prof. Dr. med. Dr. med. h. c. Christian Herfarth, Facharzt für Chirurgie, von 1973 bis 1981 Ordinarius und Chefarzt für Chirurgie am Universitätsklinikum Ulm, von 1981 bis 2001 (seiner Emeritierung) Ordinarius und Direktor der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg, wurde am 12. August 70 Jahre alt.
Besonders engagiert hat sich Herfarth als ein Pionier der Chirurgie auf dem Gebiet der Krebserkrankungen und deren chirurgischen Behandlung, der entzündlichen Erkrankungen des Darms und der Erkrankungen der Leber. Meilensteine seiner beruflichen und wissenschaftlichen Karriere waren die Gründung des Tumorzentrums Ulm, der Aufbau der psychosozialen Nachsorgeeinheit für Krebspatienten in Heidelberg, die Etablierung der Lebertransplantation an der Universität Heidelberg, die Einrichtung eines chirurgischen Referenzzentrums für chronisch-entzündliche Darm­er­krank­ungen in Heidelberg und die Etablierung einer chirurgisch-molekularbiologischen Forschergruppe zum Studium erblicher Tumorerkrankungen (Heidelberg 1990).
Herfarth war Präsident von Fachgesellschaften, so unter anderem der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie, der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie.
Aus seiner Chirurgen-Schule sind 49 Habilitanden, mehr als 30 Chefärzte und sechs Lehrstuhlinhaber hervorgegangen.

Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Michael Wannenmacher, Ärztlicher Direktor der Radiologischen Universitätsklinik Heidelberg, wurde am 12. August 65 Jahre alt.
Wannenmacher studierte Medizin und Zahlheilkunde an den Universitäten Würzburg, Münster und Zürich. Bereits frühzeitig beschäftigte er sich mit der Strahlentherapie und habilitierte sich nach fachärztlicher Weiterbildung 1973 an der Universität Münster. Es folgten Auslandsstudienaufenthalte in Houston, Memphis und Oslo. 1976 ist Wannenmacher zum Professor für Radiologie an die Universität Münster berufen worden, 1977 zum Ärztlichen Direktor der Abteilung Röntgen- und Strahlentherapie der Universität Freiburg ernannt worden. Einen Ruf auf eine Professur für Klinische Radiologie mit Schwerpunkt Strahlentherapie an die Universität Heidelberg nahm er 1987 an. Aus seiner wissenschaftlichen Schaffenskraft resultierten mehr als 360 Fachveröffentlichungen, insbesondere über den Einsatz radiosensibilisierender Substanzen, die Behandlung von Systemerkrankungen sowie Untersuchungen zur Schwerionentherapie. EB
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