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LNSLNS Prof. Dr. med. Wolfgang Jaeger, ehemaliger Direktor der Universitäts-Augenklinik Heidelberg, Schriftführer der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft e.V., starb am 29. Dezember 1995 im 78. Lebensjahr.
Wolfgang Jaeger, in Schwäbisch Hall geboren, begann seine berufliche und wissenschaftliche Karriere in Heidelberg zunächst als Assistenzarzt, dann als Arzt und Oberarzt und schließlich Nachfolger von Ernst Engelking als Ordinarius auf dem Lehrstuhl für Augenheilkunde an der Universität Heidelberg. Prof. Jaeger war von 1958 bis 1986 Schriftführer der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft e.V., Herausgeber ihrer Jahresberichte und später ihrer Zeitschrift "Fortschritte der Ophthalmologie".
Mehr als 20 Jahrestreffen der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft hat Prof. Jaeger maßgeblich gestaltet. Seine ersten Fachpublikationen betrafen die Farbenfehlsichtigkeiten und die Nutzung der Farbsinnprüfung als Werkzeug der klinischen Diagnostik. Große Breite und Vielfalt kennzeichneten in der Folgezeit sein wissenschaftliches Werk, das Fragen aus dem gesamten Gebiet der Augenheilkunde aufgriff. Von 1961 bis 1964 war Prof. Dr. Wolfgang Jaeger Vorsitzender des Westdeutschen Medizinischen Fakultätentages; seit 1977 war er Mitglied des Committee of the European Society of Pediatric Ophthalmology, 1984/85 Präsident der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft e.V.

Dr. med. Friedrich Lienhoop, Arzt für Allgemeinmedizin in Walle/Bremen, starb am 9. Januar im Alter von 87 Jahren.
Lienhoop, in Bremen geboren, war bis März 1983 als Allgemeinarzt in eigener Praxis tätig. Neben seinem berufspolitischen Engagement war er in vielen ärztlichen Gremien aktiv. Von 1971 bis 1975 war er Präsident der Ärztekammer Bremen, davor Vizepräsident dieser Kammer. Auch für das Versorgungswerk der Ärztekammer Bremen hat er sich eingesetzt. Von 1967 bis 1972 war er Vorsitzender des Verwaltungsausschusses und bis 1982 Mitglied des Aufsichtsausschusses. Entscheidenden Anteil hat er an der Entwicklung des Berufes "Arzthelferin" als anerkannter Ausbildungsberuf. Ebenso hat er am Aufbau des Landesverbandes Bremen des Hartmannbundes mitgewirkt, dessen Vorsitzender er von 1949 bis 1967 und von 1977 bis 1982 war (zuletzt Ehrenvorsitzender sowie Altpräsident der Ärztekammer Bremen). EB

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