ArchivDeutsches Ärzteblatt41/2003Arzt-Patienten-Beziehung: Geschichten aus dem Leben

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Arzt-Patienten-Beziehung: Geschichten aus dem Leben

Dtsch Arztebl 2003; 100(41): A-2642 / B-2207 / C-2074

Klinkhammer, Gisela

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LNSLNS Von diesem Heft an werden im Deutschen Ärzteblatt Geschichten publiziert, die aus dem Alltag zwischen Arzt und Patient Besonderes, Erheiterndes, Lehrreiches oder Beispielhaftes berichten.

Der Kranke, in seiner Unversehrtheit und seinen Freiheiten eingeschränkte Mensch, vertraut sich dem Experten und Mitmenschen Arzt an und erwartet von ihm Zuwendung und fachmännische Hilfe. Diese Arzt-Patienten-Beziehung ist ein zentraler Faktor für den Behandlungserfolg und Grundlage für das hohe Ansehen unseres Berufes“, schrieb der Präsident der Ärztekammer Berlin, Dr. med. Günther Jonitz, zu dem von ihm iniitierten Projekt „Arztgeschichten“. Die menschliche Komponente gerate häufig allzu sehr in Vergessenheit. „Wir reden über Gesetze, über Geldprobleme, Punktwerte und allerlei Wörter mit drei Buchstaben. Wo bleibt der Mensch? Der Mensch im Arzt, der Mensch im Patienten?“ fragt Jonitz.
Das Deutsche Ärzteblatt, das Jonitz’ Anregung aufgegriffen hat, möchte mit der Reihe „Arztgeschichten“, die von diesem Heft an in vierwöchigem Abstand erscheinen wird, künstlerisch wertvolle, humorvolle und nachdenklich machende Geschichten aus dem Alltag der Arzt-Patienten-Beziehung veröffentlichen und damit diesen zentralen humanen Bereich der Patientenversorgung mehr in das Bewusstsein von Ärzten, Patienten und Öffentlichkeit rücken. Jonitz hofft, dass mit den literarischen Beiträgen über Arzt-Patienten-Begegnungen „auf das Besondere, eben das besonders Schöne, aber auch das Tragische im Arztberuf hingewiesen wird“. Ein Arbeitskreis, bestehend aus Mitgliedern der Redaktion sowie Dr. Jonitz, dem Arzt und Schriftsteller Dr. med. Jakob Hein und dem Neurologen und Schriftsteller Prof. Dr. med. Roland Schiffter, wird sich weiterhin mit der Auswahl geeigneter Arztgeschichten beschäftigen.
Die erste für diese Ausgabe des Deutschen Ärzteblattes ausgewählte Arztgeschichte stammt von Thomas Ripke, der nach einer Erkrankung an Magenkrebs über seine eigenen Erfahrungen berichtete (dazu auch DÄ, Heft 5/2000) und das bundesweite Netzwerk „Der kranke Arzt“ (www.der-kranke-arzt.de) gründete. Seine Geschichten sind, so Ripke, „gleichermaßen für Patienten wie für Ärzte geschrieben, und überhaupt für alle, denen es Spaß macht, kurze Geschichten aus dem Leben zu lesen“.
Nach der Veröffentlichung der ersten literarischen Arztgeschichten sollen demnächst auch entsprechend anspruchsvolle Beiträge aus der Leserschaft erscheinen. Diese sollten eine Länge von circa 4 800 Anschlägen nicht überschreiten. Wer andere an seinen Erfahrungen und Erlebnissen teilhaben lassen möchte, schicke bitte seine Beiträge an die Feuilletonredaktion des Deutschen Ärzteblattes (Ottostraße 12, 50859 Köln, Fax: 0 22 34/ 70 11-1 42; E-Mail: aerzteblatt@aerzte blatt.de). Weitere Informationen: Telefon: 0 22 34/70 11-11 0 Kli
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