ArchivDeutsches Ärzteblatt41/2003Audi A8: Neue Sportlichkeit in der Oberklasse

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Audi A8: Neue Sportlichkeit in der Oberklasse

Dtsch Arztebl 2003; 100(41): A-2670 / B-2229

Seidel, Marc

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LNSLNS Bei seinem Debüt im Jahr 1994 sorgte der Audi A8 für Aufsehen in der
automobilen Oberklasse. Auch das aktuelle Modell setzt wieder Akzente.

Zukunftsweisende Technologie, eine überzeugende Fahrdynamik und ein hohes Maß an Exklusivität im Design – so definiert Audi sein neues Flaggschiff, das den Begriff Sportlichkeit im Luxussegment neu definieren soll.
Sein Debüt gab der Audi A8 im Jahr 1994. Als erste Serienlimousine verfügte er damals über eine Aluminiumkarosserie. Auch der permanente Allradantrieb – bei Audi „quattro“ genannt – wurde damals von dem Ingolstädter Werk in der Oberklasse eingeführt.
So geht der neue A8 auch zunächst als „quattro“ an den Start. Als Motorisierung stehen zwei V8-Motoren – 246 kW (335 PS) und 206 kW (280 PS) – zur Wahl. Diese übertragen ihre Kraft per 6-stufiger Tiptronic. Auch ein manuelles Schalten der Fahrstufen ist damit möglich – per Tastendruck am Lenkrad. Die Hände müssen zum Schalten nicht zum Hebel in der Mittelkonsole greifen. Auch einige andere Funktionen können durch weitere Schalter direkt am Lenkrad bedient werden. Für mehr Fahrkomfort sorgt die serienmäßige Luftfederung.
Der neue A8 ist eine gelungene, harmonische Weiterentwicklung seines Vorgängers. Der Innenraum wirkt edel und gediegen. Werkfotos
Der neue A8 ist eine gelungene, harmonische Weiterentwicklung seines Vorgängers. Der Innenraum wirkt edel und gediegen. Werkfotos
Der Innenraum wirkt aufgeräumt, übersichtlich und – der automobilen Oberklasse angemessen – elegant. Bei der Bedienung des Fahrzeugs dominiert moderne Technik. So dürfte der an eine konventionelle Handbremse gewöhnte Fahrer im neuen A8 ins Leere greifen, denn die gewohnte Handbremse gibt es nicht mehr. Stattdessen findet sich an diesem Platz ein großer, runder Drehknopf – das so genannte Multi Media Interface (MMI). Mithilfe von Tasten und Drehknopf kann eine Vielzahl an Funktionen bedient werden. Die entsprechenden Rückmeldungen erfolgen über ein großes, versenkbares Farbdisplay in der Armaturentafel. Für bequemes Sitzen sorgen die serienmäßig elektrisch einstellbaren Sessel vorne. Ebenfalls obligatorisch in der Oberklasse sind die Klimaanlage und das Radiosystem – beides als Serienausstattung nicht aufpreispflichtig.
Für die Sicherheit der Insassen sorgen eine crashoptimierte Karosserie sowie eine aufwendige Sicherheitsausstattung mit zweistufig auslösenden Frontairbags, neuartigem Ring-Airbag für den Fahrer, Seiten- und Kopfairbags sowie ein Rückhaltesystem. Zur aktiven Sicherheit trägt ESP mit hydraulischem Bremsassistenten bei.
Auf der Liste der möglichen Extras findet man unter an-derem neben dem Navigationssystem (2100 Euro), einem „Advanced Key“-System (1150 Euro), das den Schlüssel überflüssig macht, auch eine radargestützte Abstandsregelung (2100 Euro). Diese bremst das Auto automatisch ab, wenn das vorausfahrende Fahrzeug den eingestellten Sicherheitsabstand unterschreitet. Vergrößert sich der Abstand wieder, beschleunigt der A8 automatisch auf die zuvor gewählte Geschwindigkeit.
Der Einstiegspreis für den Audi A8 3.7 quattro (206 kW/280 PS) liegt bei 66400 Euro. Sein Verbrauch ist mit durchschnittlich 11,7 bis 11,9 Litern Super angegeben. Der Audi A8 4.2 quattro wird ab 72500 Euro angeboten. Er verbraucht zwischen 11,9 und zwölf Litern Super auf hundert Kilometer. Beide Versionen werden bei einer Geschwindigkeit von 250 Kilometern pro Stunde elektronisch abgeregelt. Marc Seidel
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