ArchivDeutsches Ärzteblatt42/2003Hilfe für Obdachlose: De la Torre arbeitet weiter

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Hilfe für Obdachlose: De la Torre arbeitet weiter

Dtsch Arztebl 2003; 100(42): A-2686

Merten, Martina

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Jahrelang versorgte Jenny de la Torre (l.) in einer Praxis am Berliner Ostbahnhof obdachlose Patienten. Foto: epd
Jahrelang versorgte Jenny de la Torre (l.) in einer Praxis am Berliner Ostbahnhof obdachlose Patienten. Foto: epd
Berliner Ärztin sucht nach Unterstützung für neue Obdachlosen-Praxis.
Die Ärztin Jenny de la Torre sucht Unterstützung für den Aufbau einer neuen medizinischen Einrichtung für Obdachlose in Berlin. Ihre langjährige Arbeit in der Praxis für Obdachlose am Berliner Ostbahnhof musste sie einstellen. Hintergrund ist, dass ihr bisheriger Arbeitgeber, die MUT-Gesellschaft für Gesundheit GmbH, de la Torres Arbeitsvertrag aus Kürzungszwängen zum 30. September gekündigt hat. Das Angebot, statt wie bisher 40 künftig nur noch 25 Stunden wöchentlich zu arbeiten, lehnte die Ärztin mit der Begründung ab, die erforderliche Behandlung sowie die soziale und psychologische Betreuung der Patienten könne in der gekürzten Arbeitszeit nicht geleistet werden. Die Intensität der Behandlung sei mit der in „normalen“ Praxen nicht zu vergleichen.
Nach Angaben eines Sprechers der Jenny-de-la-Torre- Stiftung wird die Praxis am Ostbahnhof seit dem 1. Oktober von wechselnden ehrenamtlich arbeitenden Ärzten weitergeführt. Informationen unter www.delatorre-stiftung.de MM
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